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Lichttechnik
Auf dieser Seite sollen einige Grundlagen zu Lichtsteuerungen, Scheinwerfern und Movinglights vermittelt werden. Für einen ausführlicheren Überblick soll hier auf unser Buch "Lichttechnik für Einsteiger" verwiesen werden.
Lichtsteuerungen
Mit Hilfe von Lichtsteuerungen werden intelligente Geräte wie Movinglights oder LED-Scheinwerfer direkt sowie konventionelle Scheinwerfer indirekt über Dimmerpacks gesteuert. Dabei wird zwischen Pulten und Softwarelösungen unterschieden: Während eine PC-basierte Softwarelösung eine hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und die Möglichkeit zur Visualisierung von Shows bei vergleichsweise niedrigen Investitionskosten bietet, ermöglicht ein Pult durch Taster und Fader einen intuitiveren Zugriff und eine "blinde" Bedienung. Bei Lösungen im oberen Preisbereich verschwimmen seit einigen Jahren zunehmend die Grenzen. Während Softwarelösungen wie e:cue und MagicQ durch die Anbindung von optionalen Faderwings um das haptische Feedback und die Intuitivität eines Pultes erweitert werden können, arbeitet in der aktuellen GrandMA-Serie ein Industrie-PC in Verbindung mit einem bekannten - um rudimentäre Echtzeitfähigkeiten erweiterten - Betriebssystem. Aus diesem Grund sollten aktuelle Softwarelösungen auf einem eigenen für diese Software zertifizierten PC eine vergleichbare Stabilität wie eine vergleichbare Pultlösung aufweisen. Die Lichtsteuerung übermittelt die Ausgangsdaten an die einzelnen Geräte in Form eines seriellen Datenstroms - dem DMX-Signal. Einzelheiten zu dem Aufbau, der Erzeugung und der Verarbeitung finden Sie in den Resources dieser Site. Die Qualität des DMX-Signals Ihres Pultes kann mit Hilfe des Analyzers auf dieser Site objektiv beurteilt werden.
konventionelle Beleuchtung
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| Par-Typ | Leuchtmittel | Bezeichnung / Nickname | Anwendung |
| Par36 | 120V/650W WFL | Audience-Blinder | kurzes Blenden des Publikums |
| Par64 | 230V/500W..1kW MFL | Kanne (6er-Bar) | typische Grundbeleuchtung |
| Par64 | 28V/250W VNSP | ACL (air craft landing light) | auf Bars als Fächereffekt |
Linsenscheinwerfer

Fresnel- und Stufenscheinwerfer werden eingesetzt, um Bühnen kontrolliert auszuleuchten. Dazu lässt sich der Lichtkegel durch Verstellen des Brennerabstandes zur Linse (Fokussierung) und mittles Torblenden einstellen bzw. abschatten. Es kommen sowohl Halogen- als auch HMI-Leuchtmittel zum Einsatz.
Ein besonderer Linsenscheinwerfer ist der Verfolger (follow spot). Durch Schieber, Iris und ein ausgeklügeltes Linsensystem lässt sich der Spot genau einstellen und eine reibungsarme Lagerung im Schwerpunkt ermöglicht präzise und ruckfreie Bewegungen.
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Die gesamte konventionelle Beleuchtung wird über Dimmerpacks gesteuert. 98% aller Dimmerpacks arbeiten nach dem Phasenanschnittsprinzip. Die restlichen 2% verteilen sich auf Phasenabschnittsdimmer und 'sine wave'-Dimmerpacks. Bei diesen (sehr teuren) Sinusdimmern wird permanent die Ausgangsspannung gemessen und mittels PWM-Modulation bei ca.40kHz nachgeregelt. Über diesen Weg kann jegliche Netzeinstreuung ohne riesige Drosseln eliminiert werden. Falls Sie mehr über diese Prinzipien wissen möchten, sind Sie hier richtig - GENAU DARAUF ist 'Henne's Sites' nämlich spezialisiert ;-)
Einen sehr guten Ruf bei Dimmerpacks haben unter anderen Arena, Transtechnik, MA und Compulite.
Scanner
Scanner sind die günstigsten Vertreter unter den intelligent effects. Sie lassen sich per DMX512 steuern. Die Funktionsweise von Scannern ist ähnlich der von Diaprojektoren: Das Licht des Brenners - meistens HMI oder MSD - wird über einen Kondensor gebündelt und gelangt durch ein oder mehrere Goboräder (die 'Dias') auf das Farbrad mit den dichroitischen Farbfiltern. Über ein Objektiv fokussiert, kann nun mit dem Spiegel das farbige Gobo in den Raum projiziert werden. Alle aktuellen Scanner werden mit Schrittmotoren (Stepper) im Mikroschrittbetrieb angetrieben: Hierbei kann der Anker mittels einer sinusförmiger Bestromung der Wicklungen auch zwischen zwei Schritten positioniert werden. Da dieses Microstepping nicht trivial ist, sollte beim Kauf eines Scanners unter anderem auf eine hohe Auflösung und 'weiche' Spiegelfahrten geachtet werden.
Movingheads
Movingheads, scherzhaft auch 'Wackelköppe' genannt, sind deutlich teurer in der Anschaffung und Wartung als Scanner. Außerdem sind ihre Bewegungen durch die höhere bewegte Masse langsamer. Diese Nachteile machen sie jedoch durch einen größeren Aktionsradius wett: Abgesehen vom Patent-Light (GLP) erreicht kein Scanner die Bewegungsfreiheit eines Movingheads. Das Funktionsprinzip ist mit dem von Scannern identisch. Einen guten Ruf bei Scannern und Movingheads haben u.a. Clay Paky, Robe, JB-Lighting und Martin.
Washlights
Diese
Sorte Heads hat im Gegensatz zu den Projektoren anstatt einer Gobo-Einheit eine subtraktive Farbmischung (C,M,Y), mit der sich beliebige
Farben mischen lassen. Kennzeichnend für Washlights ist die große Fesnellinse:
Sie ermöglicht einen hohen Lichtoutput. Zusätzlich ist bei den meisten Washlights eine schnelle Strobe-Einheit
verbaut.