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0-10V LichtmischpultHierbei handelt es sich um einen einfachen 0-10V-Controller, der mit jedem handelsüblichen analogen Dimmerpack zusammenarbeiten dürfte. Als Zielgruppe dachte ich an kleine Theatergruppen und Bands, die eine günstige Möglichkeit zur Lichtmischung (auch ohne ausgeprägte Elektronikkenntnisse) suchen. Nach dem Weglassen aller Extras hat sich dann schnell ein einfaches
Lichtmischpult mit zwei Bänken herauskristallisiert. Dazu wird eine
Master- und Crossfadereinheit benötigt, an die (s. Schaltplan) beliebig viele
Kanäle angeschlossen werden können. Master- und Crossfadereinheit einzelner Kanal Bauteilliste:
Alle Potis arbeiten als Spannungsteiler. Mit den Monopotis der Mastereinheit wird die maximale Helligkeit der zugehörigen Bank eingestellt (Master). Das Stereopoti ermöglicht ein Crossfading zwischen den Bänken. T1,2 arbeiten zum Schutz dieser Potis als Spannungsfolger. Von deren Emittern werden nun die einzelnen Kanäle mit Strom versorgt. Die Widerstände R3 und R4 dienen zur Anpassung an das Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges. Um eine „highest takes precidence“-Funktion nach USITT zu gewährleisten werden die Dioden benötigt. An "Kanal n" liegt dann der Output an. Das Lichtmischpult arbeitet mit zwei Szenen, so dass man während die eine Szene noch aktiv ist, die nächste schon einstellen und dann glatt hinüberfaden kann. Eine Platine ist unnötig, da man alles gleich fliegend an den Potis verdrahten kann! Normalerweise liegt es nahe, bei einem (Licht-)Mischpult mit Schiebepotis zu arbeiten. Da diese jedoch fast vier Mal teurer als normale Drehpotis sind, unpräziser arbeiten, schwerer einzubauen sind und mehr Platz wegnehmen, rate ich allen an dieser Stelle zu Drehpotentiometern (billigstes Angebot: 0,53 EUR/Stck bei Reichelt). So könnte das Lichtmischpult aussehen:
Als Gehäuse empfehle ich entweder ein 19“-Rackgehäuse mit 2HE oder ein 2HE-Frontpanel, das in ein passendes Rack geschraubt wird. |